In unserem Haus leben aktuell drei Parteien in einer lebendigen und offenen Gemeinschaft. Die Wohnung im Dachgeschoss wird bald frei – und wir suchen keine reinen Mieter, sondern Menschen, die Lust auf gemeinschaftliches Wohnen haben. Wir, das sind Jan (33), Julyan (35) mit Theo (6 Monate); Birthe (52), Chris (53), Lewin (17) , Mila (14) mit Merlin und Kuki, zwei sibirischen Waldkatzen (allergiearm) und zur Zeit noch Janina & Richard mit ihren 2 Kindern die aber gerade ausziehen, weshalb ihre Wohnung frei wird. Im Alltag lebt jeder hier sein eigenes Leben und genießt die zufälligen und geplanten Begegnungen mit den anderen im Haus – alles kann, nichts muss. Gerne sitzen wir gemeinsam im Garten oder im Hof, planen, was in Haus und Garten ansteht, verabreden uns zu traditionellen Essen oder feiern gemeinsam im Festsaal. Neben entspannten Stunden, in denen wir die Vorzüge des Hauses genießen, gibt es hier auch immer was zu tun. Neue Projekte im Garten und Gemeinschaftsräumen besprechen wir gemeinsam und setzen sie gemeinsam in die Tat um.
Mittlerweile haben wir regelmäßige Treffen etabliert:
Wir treffen uns alle 6-8 Wochen zu einem gemeinsamen Essen und Planungstrefffen, bei dem wir alle aktuellen Dinge besprechen.
Vier mal im Jahr ist „Haus Fohrn- Tag“, da arbeiten wir gemeinsam im Garten, reparieren, renovieren, das, was ansteht.
Wir alle hier sind offen und unkompliziert, manchmal etwas chaotisch aber insgesamt doch sehr liebenswert.
Was uns wichtig ist:
Wir verstehen uns als Hausgemeinschaft, in der nicht nur Wohnraum, sondern auch Verantwortung geteilt wird. Dazu gehören gemeinschaftlich genutzte Flächen wie der Garten, der Festsaal, Waschküche sowie gelegentliche Renovierungen oder Reparaturen am Haus.
Ein gewisses ökologisches Bewusstsein ist uns wichtig – auch wenn wir darin selbst nicht immer konsequent sind. Wir wünschen uns Menschen, die ähnliche Grundhaltungen zu Themen wie Nachhaltigkeit, ein respektvolles Miteinander und gesellschaftliches Miteinander teilen.
Wir legen Wert auf eine gewisse Ordnung, ohne dogmatisch zu sein – und freuen uns über Menschen, die mitdenken, mitanpacken und die Gemeinschaft aktiv mitgestalten möchten.
Ablauf der Wohnungssuche:
Wir planen eine Sammelbesichtigung, bei der ihr uns und das Haus kennenlernen könnt. Danach laden wir die, die weiter interessiert sind und mit denen wir uns das gemeinsame Wohnen vorstellen können zu einem Einzeltermin ein.
Das Haus ist eines der „identitätstiftenden“ Gebäude in Immendorf. Gebaut wurde es um die Jahrhundertwende, wobei die Anbauten aus den 50er Jahren stammen und es gehört dem sehr progressiven, katholischen Orden der Amigoianer. Vor unserem Einzug wurde das Haus für ein betreutes Wohnprojekt mit Jugendlichen genutzt. Wenn ureingesessene Immendorfer in das Haus kommen, schwelgen sie oft in der Vergangenheit, viele habe hier in der Halle mit Kicker und Billardtisch ihre Jugend verbracht. Ganz früher beherbergte das Haus Fohrn eine der beiden Dorf- Kneipen, aus dieser Zeit stammt auch die Halle – ein ehemaliger Festsaal, in dem die Immendorfer Taufen, Hochzeiten und vor allem Karneval feierten.
Folgende Flächen stehen allen Bewohnern gemeinschaftlich zur Verfügung:
Im Hof befindet sich eine Waschküche, ein Abstellraum mit Getränkekühlschrank und ein WC mit Dusche. Im Hof kann man gemütlich sitzen, es gibt einen großen Esstisch und eine Sitzecke. Die Garage beherbergt Fahrräder und sonstiges.
Im Festsaal gibt es eine große Sitzecke mit Klavier, einen Kicker, einen Billardtisch, eine Kletter- und eine Sprossenwand und ansonsten gaaanz viel Platz für viele neue Ideen. Man kann hier auch Sport machen, Kurse oder Partys veranstalten, Kunst machen und und und
Im idyllischen Garten, eingerahmt von Wein bewachsenen Backsteinmauern und damit uneinsehbar von außen, gibt es mehrere Sitzgelegenheiten, eine Hängematte und einen Teich mit Bachlauf. Neben den verschiedensten Blumen, Kräutern und Obststräuchern kann man dort auch Gemüse anbauen.
Hinter dem Nebengebäude, in dem sich die Halle und die zu vermietende Wohnung befinden, schließt sich die ehemalige Kegelbahn an, die Stauraum für Gartenutensilien und einiges mehr bietet.
Wenn ihr Interesse habt und euch ein Wohnen hier vorstellen könnt, dann schreibt uns eine Mail oder nutzt unser Kontakformular. Erzählt uns bitte etwas über euch.
In Immendorf fährt ein Bus - die Linie 135 nach Rodenkirchen/Meschenich. Idealerweise sind die Bushaltestellen direkt vor der Haustür. Die 16 fährt in Godorf, ist fußläufig ca. 20 Minuten entfernt. Mit dem Auto ist man bei flüssigen Verkehr in 12 Minuten am Chlodwigplatz. Internet ist via Netcologne über Glasfaserkabel mit bis zu 100GB verfügbar. Lineares TV läuft hier über DVB-T2 oder Satellit.